Berichte

2016

Heimsheimer Musikfest am 10. Juli

Der heutige Sonntag war wieder sehr ereignisreich. Ein besonderes Highlight für unsere Junioren , die Miniponys und die Eselchen war die Einladung der Stadtkapelle zum Heimsheimer Musikfest. Das Wetter, die Beteiligung und die Betreuung durch die Stadtkapelle waren klasse, unser Juniorenshowteam war sehr fleißig und engagiert und so bedanken wir uns bei der Stadtkapelle und allen Aktiven für einen wunderschönen Sonntagnachmittag.

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Besuch der Cavallo Academy auf Schloss Wickrath

Nachdem wir nun endlich wieder online sind, ein kurzer Nachbericht zu unserem Besuch bei der Cavallo Academy auf Schloß Wickrath am 2.Juli: mit 9 Mädchen unseres Juniorenshowteams besuchten wir die Cavallo Academy bei Mönchengladbach. Bei wechselhaftem Wetter, Sonne und Regen, Hitze und Kälte verbrachten wir einen wunderschönen, sehr lehrreichen Tag im Schlosspark von Schloss Wickrath. Schon die Eingangsallee mit den vielen Ständchen, wo es von Maultaschen, über Kässpätzle, Kaffee, Kuchen und Prosecco für jeden Geschmack etwas gab, hatte eine ganz besondere Atmosphäre. Im Außenbereich gab es den ganzen Tag Programm und mit Michael Geitner, Arien Aguilar, Tuuli Tietze und Dr. Vivian Gabor, um nur einige zu nennen, jede Menge Inspirationen für unsere Junioren.

Das absolute Highlight war das Live-Training zur klassischen Dressur mit Richard Hinrichs, wo wir besonders bei der Piaffe-Arbeit wieder sehr viel über das richtige Timing und Feingefühl lernen konnten.

Auch die Sitzanalyse auf dem Reitsimulator “Jean Paul” mit Physiotherapeutin Frauke Behrens, war wider Erwarten ganz große Klasse. Wer hätte gedacht, dass der Computer punktgenau Verspannungen an der Wirbelsäule des Reiters erkennt und das Reiterlebnis sogar als unterstützende physiotherapeutische Maßnahme dienen kann.

Wir haben den Tag alle sehr genossen und in einem italienischen Restaurant mit Großleinwand beim Viertelfinale Deutschland-Italien ausklingen lassen.

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2015

Showauftritt beim CHI Donaueschingen

Vom 17. bis 20. September waren das Showteam des Barockreitzentrum in Donaueschingen beim Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier. Es war eine aufregende Zeit, nicht nur wegen der vielen kurzfristigen Programmänderungen, sondern auch wegen der 42.000 Besucher die das größte süddeutsche Turnier besucht haben. Besonderer Dank gilt unserem Junioren-Showteam, das sich 4 Tage lang bei 9 Auftritten und sehr durchwachsenem Wetter im Aktionszirkel unermüdlich präsentiert hat. Es hat sich auch von vorbeirasenden Marathonfahrern nicht aus der Fassung bringen lassen. Der absolute Höhepunkt war unser Showauftritt am Samstagabend auf dem großen Springplatz mit geschätzten 10.000 Zuschauern. Mit einigen Improvisationen und der Hilfe der Hundeschule “Celé” von Ute Mennel aus Weil der Stadt, Dr. Vivian Gabor und Marie-Kristien Heger vom Westernreitzentrum Greene schafften wir es eine 18-köpfige barocke Tanzgruppe zusammen zu stellen.  Glücklicherweise eignet sich der Barock hervorragend für aus dem Rahmen fallende Choreografien und unsere Darbietung mit vier Miniponys am langen Zügel, zwei Großpferden unter dem Sattel, einem Hund in der Freiheitsdressur und 11 tanzenden barocken Damen kam phänomenal gut an. Anbei ein kleiner Einblick:

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Die natürliche Schiefe des Pferdes – erster barocker Kompetenztag am 13.09.2015

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Am vergangenen Sonntag fand der erste Kompetenztag zum Thema „Die natürliche Schiefe des Pferdes“ im Barockreitzentrum statt. Vier Referenten setzten sich auf sehr kompetente Art und Weise mit dem Thema natürliche Schiefe in Theorie und Praxis auseinander. Axel Schmidt, Leiter des Reitinstituts Egon von Neindorff aus Karlsruhe, war der Ansprechpartner für reiterliche Fragen, André Weber, Schmiedemeister aus Gaggenau und Mitarbeiter der Pferdeklinik Iffezheim deckte alle Fragen zum Thema Stellung des Pferdes und Hufe ab. Steffen Würtz, Sattlermeister aus Brackenheim kümmerte sich um Rückenbeschaffenheit, Sattellage und das Anpassen des optimalen Sattels, und Nadine Heimerdinger, Heilpraktikerin und Dorntherapeutin aus Ditzingen vertiefte dieses Thema durch eine ganzheitliche Betrachtung des Pferderückens und insbesondere der Wirbelsäule. Dabei wurde auch auf den Menschen eingegangen, der oft Auslöser für Rückenprobleme bei Reitpferden ist.
Während ihre Betrachtungsweise eher anatomisch ausgerichtet war, beleuchtete Ulrike Störzbach, die Axel Schmidt im Theorieteil vertrat, den reiterlichen Aspekt. Bereits während des Theorieteils waren sich alle Referenten einig, dass eine sinnvolle Behandlung von Problempferden immer ganzheitlich angegangen werden sollte. Der praktische Teil, bei denen 3 Pferde analysiert wurden, trug natürlich besonders gut zum Verständnis der Theorie bei, da die Referenten gerne auf individuelle Problemstellungen und Fragen eingingen. Der 1.Kompetenztag stieß auf große Begeisterung bei den Teilnehmern und so hoffen wir, dass er zum Wohle der Pferde der Beginn einer holistischen Sicht zum Thema Pferdegesundheit, Lockerheit und Wohlbefinden ist. Herzlichen Dank an die Referenten und Helfer.

Kinderferientage im Barockreitzentrum

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Am vergangenen Donnerstag fanden sich 19 von 20 angemeldeten Kindern im Barockreitzentrum ein. Unter dem Motto “Komm zum Pony” begrüßte Frau Wedig die muntere Kinderschar und teilte diese in 2 Gruppen ein. Danach wurde eine Stallführung gemacht und die erste Gruppe durfte in die Halle, wo ein kleiner Parcour aufgebaut war, in dem die Kinder das gegenseitige Führen lernen konnten. Gleichzeit erstellte die 2. Gruppe das bereits 4. Steinpferd an der Betonwand und es wurde wieder richtig schön. Anschließend ging es – nach einer Putzorgie – zum Spaziergang mit allen Ponies und den Eseln in den Wald, Das Feuer brannte schon, als die Kinder zurück kamen und die Ponies versorgten und so konnten wir an der Grillstelle die roten Würstchen mit Brot und Gemüse genießen. Die Zeit verging wie im Flug und wer nochmals die Ponies besuchen möchte, kann dies gerne am 12.9.2015 ab 15 Uhr beim “Tag der offenen Tür” machen.

 

Auch wir waren beim Musikfest in Heimsheim……

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Trotz großer Hitze und der Herausforderung von Posaune und Trompete, hat uns allen der Nachmittag auf dem Schlosshof am vergangenen Sonntag großen Spaß gemacht.

Pedro und Paco, unsere beiden Eselchen waren speziell bei den Jungs sehr beliebt, die Mädchen entschieden sich eher für die beiden süßen Schimmelstuten Susi und Snow.

Nochmals vielen Dank an die Stadtkapelle Heimsheim für die gute Betreuung und Organisation. Wir danken ebenso unseren freiwilligen Helferinnen Jessica Föll, Leonie und Lorena Koch, Linda Knechtel, Kim Meerwarth und Anna Solf, die sich fleißig um die Reitwünsche der Kinder gekümmert haben.

 

 

Kolloquium Equinum “Induktionstherapie” am 03.07.2015 mit Karl Angele

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Das Thema des letzten Kolloquium Equinum Vortrags am vergangenen Mittwoch war Induktionstherapie und so richtig vorstellen konnten wir uns zunächst nicht, worum es dabei eigentlich geht. „Sowas Ähnliches wie Magnetfeldtherapie“ dachten wir, eigentlich nichts Neues, eben eine neue Firma mit einer neuen Variante des alten Themas.

Weit gefehlt!!! Karl Angele, Biologe und Heilpraktiker aus Ettlingen, und Hermann Fischer, Medizintechniker aus Ellwangen, führten uns mit Equitron eine zukunftsweisende Methode zur Zellregeneration und Schmerztherapie vor mit unglaublichen Ergebnissen selbst bei chronischen oder therapieresistenten Erkrankungen.

Equitron aktiviert die körpereigenen Heilprozesse auf Zellebene und macht die Therapie damit tiefenwirksamer als viele andere Ansätze wie beispielsweise die Magnetfeldtherapie.

Das neue Gerät ist leistungsstark und v.a. transportabel, was die Therapie von Pferden kinderleicht und bezahlbar macht, außerdem schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen.

Einsatzgebiete sind neben Wunden, Frakturen und Verkalkungen Prellungen, Gelenkprobleme, Bänder- und Sehnenrisse, Infektionen, Erkrankungen der Atemwege, Arthrose, Spat, Hufrehe, Kissing Spines und sogar Borreliose und Immunschwäche.

Interessenten durften das Gerät nach dem Vortrag an sich selbst testen, da Equitron, obwohl es speziell für Pferde konzipiert wurde, seinem großen Bruder Omnitron, der medizinisch für den Humanbereich zugelassen ist, an nichts nachsteht.

Info unter www.provitatec und h.fischer@provitatec.de

 

Kolloquium Equinum “Der losgelassene Sitz” am 03.06.2015 mit Axel Schmidt, Leiter des Egon von Neindorff-Instituts, Karlsruhe

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Volles Haus verzeichnete Levade e.V. beim letzten Kolloquium Equinum mit dem Thema „Der losgelassene Sitz“ mit Axel Schmidt, Leiter des Egon von Neindorff Instituts in Karlsruhe. In einer einstündigen theoretischen Einführung erläuterte Herr Schmidt die Wichtigkeit eines losgelassenen und ausbalancierten Sitzes. Desweiteren besprach er verschiedene Sattelmodelle und brachte uns die Einwirkung der Beckenstellung anhand dieser in sehr anschaulicher Art näher. Auch die Position der Beine wurde hinterfragt und nach guter Manier einigte man sich auf die Mitte.

Nach einer kurzen Pause ging es dann in die Reithalle, wo anhand von einem Anfänger und einem fortgeschrittenen Reiter die Anfänge des Reitens bis hin zur Hohen Schule demonstriert wurde. Leider ist „Poldi“ noch nicht so weit, aber jedem Zuhörer wurde anschaulich mit verschiedenen Übungen erklärt, wie er zu einem ausbalancierten Sitz kommen kann und warum die Longenarbeit auch unter dem Sattel so wichtig ist.

Wenn Sie auch Interesse an Sitzlonge haben, so melden Sie sich gerne im Barockreitzentrum unter info@barockreitzentrum.de oder im Institut.

Levade e.V. bedankt sich bei dem Egon von Neindorff-Institut und allen Beteiligten für diesen äußerst informativen und interessanten Abend.

 

Kolloquim Equinum “Faszientraining” am 06.05.2105 mit Franz Grünbeck

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Auf großes Interesse stieß der Vortrag über Faszientraining, einer von Franz Grünbeck entwickelten Methode, die Erkenntnisse aus der TCM, fernöstliche Trainingslehren und Horse bodyforming miteinander vereint.

Faszinetik® ist ein ganzheitliches Programm, was sich auch durch das verbindende Element der Faszien im Körper erklärt, die ein Spannungsnetz durch den ganzen Körper bilden und verschiedene Strukturen miteinander verbinden.

Als Faszien bezeichnet man alle bindegewebartigen Weichteilkomponenten des Körpers, also auch Organ- und Gelenkkapseln. Sie fügen den Körper zu  einem Ganzen zusammen, sind Schutz, Stoßdämpfer und Kommunikationsmittel. Sie bilden bei Verletzungen die Grundlage für Heilung.

Durch regelmäßige Anwendung können ohne komplizierte Grifftechniken kollagene Verdickungen und verklebte Faszien gelöst werden. Damit wird Rumpfstabilität, Balance, Körperbewusstsein und mentale Ausgeglichenheit erreicht, was durch alleinige Gymnastizierung in dem Ausmaß nicht möglich ist..

Beim praktischen Teil konnte man deutlich die Muskelreaktionen des behandelten Pferdes beobachten. Erstaunlich war, dass das Pferd seinen Rücken schon nach kurzer Zeit um mehrere Zentimeter anhob, wobei dieser Effekt auch nach der Behandlung anhielt.

Durch die Behandlung mit dem Faszienrad werden Spannungsschmerzen gelöst, die Tragfähigkeit, die Lungenfunktion und das Gleichgewicht verbessert,

 

 Kolloquium Equinum “Die Schönheit des Universums aus der Sicht der Kameralinse” mit Anja Blum 

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Unter dem Motto „Die Schönheit des Universums aus dem Blickwinkel der Kameralinse“  oder „Edle Schönheiten im rechten Licht“ zeigte uns Anja Blum, wie man auch als Hobbyfotograf besondere Bilder von seinem Pferd machen kann.

Anja Blum ist mehr als eine Pferdefotografin. Sie hat ein besonderes Talent, sich in die Pferde einzufühlen und ihre Liebe zu diesen edlen Tieren drückt sich in jedem ihrer Bilder aus. Ihr hohes Maß an Feingefühl ermöglicht es ihr, die ganz besondere Eigenart jedes Pferdes mit ihrer Kamera einzufangen.

Es war interessant, zu hören, dass man – genau wie beim Reiten – auch beim Fotografieren eine Beziehung mit seinem Modell eingehen muss. Das Pferd ist demnach nicht mehr Objekt. Es erstrahlt in seiner ganzen Persönlichkeit. Nach Anjas Erfahrung posieren die meisten Pferde richtig vor der Kamera. In dem Moment, in dem eine Verbindung zwischen Fotografin und Pferd hergestellt ist, scheinen sie genau zu wissen, worauf es ankommt.

Anja ging natürlich auch auf ein paar technische Dinge ein. Sie erwähnte die Vorteile, die es hat, am frühen Morgen und am späten Abend zu fotografieren. Besonders einprägsam war der  Spruch „von 11 bis 3 hat der Fotograf frei“. Sie erwähnte auch, dass man bei jedem Wetter gute Bilder machen kann, und wenn es ganz trist ist und die Bäume noch keine Blätter haben, lassen sich mit ein paar Rauchbomben ganz tolle mystische Bilder zaubern.

Auch die Vorbereitung der Pferde ist wichtig. Natürlich mag nicht jeder Reiter ein auf Hochglanz poliertes Turnier-oder Showpferd. Anhand von schlechten Bilddokumenten sah man aber, dass die Kombination falscher Farben, unruhige Hintergründe und ungepflegte Pferde keine schönen Fotos ergeben.

Optimal für den Hobbyfotografen wäre eine Spiegelreflexkamera mit Autofokus. So kann man tolle Bilder mit Belichtungsautomatik oder mit Blendenautomatik machen.

Am 16./17.Mai 2015 findet der erste Fotoworkshop mit Anja Blum im Barockreitzentrum statt. Es können eigene Pferde mitgebracht werden, das Barockreitzentrum stellt aber auch seine Pferde und Ponys zur Verfügung.

Info unter www.barockreitzentrum.de oder 07033 466575

 

Die Chefin wurde 60 Jahre und feierte dies mit einem rauschenden Fest

Am 31.1.2015 wurde Elke Wedig 60 Jahre alt….man glaubt es kaum und sie hatte sich entschlossen, diesen Tag gebührend zu feiern. So fanden sich ca. 80 gutgelaunte Gäste am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen ein, bestaunten anschließend das Schauprogramm, das Elkes Reiterleben wiederspiegelte und ließen sich mit Elke zusammen von toller Musik, gutem Essen und wunderbarem Nachtisch verwöhnen. Danke Elke für dieses tolle Fest.

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Barocke Reiterweihnacht „Sternenglanz, Lichtertanz“  am 7.12.2014

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Unter dem Motto Sternenglanz, Lichtertanz fand am vergangenen Sonntag die barocke Reiterweihnacht im Barockreitzentrum statt. Das Schauprogramm war mit der Sternen-Eröffnungsparade, einer Rasseschau barocker Pferde und verschiedener Warmblüter, Kutschenvorführungen, Pferden an der Hand und unter dem Sattel, darunter auch eine Damensattelkür, zirzensischen Vorführungen und einem Miniponywettbewerb sehr vielseitig.

Besondere Highlights waren sicher die Minipony-„Tannenbaum“-Quadrille des Juniorenshowteams am Sulky, das Pas de Deux „Messianic Praise“ mit zwei weißen PREs und die große Barockreitzentrum Quadrille „Glanz und Gloria“ , bei der die Reiterinnen und Pferde für den Glanz sorgten und die Besucher mit dem Gloria, das wir nach kurzem Üben sogar als Kanon singen konnten, zu diesem schönen Schaubild beitrugen.

Sehr gefreut haben wir uns auch, dass sich einmal wieder ein Mann ins Schauprogramm gewagt hat und seinen feurigen Lipizzaner in der Rasseschau in einer Kür an der Hand präsentierte.

Nach der Bescherung durch die beiden Nikoläuse, die mit einem Eselzweispänner Süßigkeiten für die Kinder brachten, gab es noch eine ganz besondere Überraschung der Junioren: nachdem die Lichter in der Reithalle, auf der Tribüne und im Seminarraum gelöscht worden waren, kamen 4 kleine bunte Leuchtpferde in die Halle getrabt, die dem Motto „Lichtertanz“ eine ganz neue Bedeutung gaben.

Bei Kaffee und Kuchen, Glühwein und Würstchen, Ponyreiten für die Kinder und v.a. vielen sehr interessanten und inspirierenden Gesprächen war es für uns alle ein sehr schöner Auftakt in den Advent und die Vorweihnachtszeit.

Wir hoffen, dass es unseren Besuchern eben so viel Spaß gemacht hat wie uns Aktiven und wünschen Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit, frohes Fest und die besten Wünsche für das Neue Jahr.

2014

Kolloquium Equinum am 05.11.2014 mit Andre Weber, Schmiedemeister

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Am vergangenen Mittwoch begrüßten wir Andre Weber, Schmiedemeister aus Baden-Baden im Barockreitzentrum.  Wir hatten das Thema „Hufrehe“ als Schwerpunkt gewählt und waren erstaunt, wie interessant, anschaulich und kurzweilig so ein Abend rund um den Pferdehuf sein kann. Mit vielen Präparaten, Röntgenbildern und einer anschaulichen Präsentation erfuhren wir über die Ursachen und Auswirkung der Hufrehe, wir sahen Videos von Pferden vor und nach der Behandlung und waren erstaunt, mit wie viel Einfallsreichtum Schmiede gesegnet sein müssen, um den Pferden Erleichterung zu verschaffen.

Wir danken Herrn Weber für diesen hochinteressanten Abend.

 

Reitlehrgang mit Martin Kreuzer 1.3. am 11. + 12.10.2014

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Am vergangene Wochenende fand der 3. Reitkurs mit Martin Kreuzer im Barockreitzentrum statt. Wieder waren wir erstaunt, wieviel man doch wieder über das Kruppe herein, Schenkelweichen und Körperdrehung lernen kann. Sinnvoll aufgebaut und logisch erklärt hatten wir 2 Tage viel Spaß und haben bis zum nächsten Kurs im März viel zu üben. Danke Martin für das tolle Wochenende.

 

Reitseminar mit Silke Hembes am 5.10.2014

Rund 40 interessierte Pferdeleute fanden am frühen Morgen den Weg ins Barockreitzentum zum 1. Reitseminar mit der bekannten Ausbilderin Silke Hembes, der Autorin von “Der Weg zum guten Reiten”. 3 verschiedene Pferde mit ihren Besitzerinnen führten uns vor, wie man über die Körperdrehung, Zügeleinwirkung und Schenkelhilfen die Pferde zum mit feinen Hilfen zum Lösen bringen kann. Auch für Fragen stand Silke Hembes jederzeit zur Verfügung. Ein interessanter und aufschlussreicher Tag ging mit einem gemeinsam “Erlaufen” zu Ende, wir haben wieder viel gelernt. Vielen Dank an alle Beteiligte für den interessanten Tag.

Dankesschreiben Silke Hembes

 

Kolloquium Equinum am 01.10.2014 mit Birgit Straka, Tierkinesiologin

Kinesiologie ist eine Diagnose- und Behandlungsform, basierend auf einer Bewegungslehre, die immer das ganzheitliche System im Blick hat. Mit Bewegung ist nicht nur die körperliche, sondern auch die innere, gefühlsmäßige und geistige Bewegung (im physischen Körper und im Energiekörper) gemeint.

Die Bewegung kann sich durch Stress ändern, wie wir im praktischen Teil erfahren durften.

Nachdem wir uns mit für viele ungewöhnlich große Mengen Stilles Wasser versorgt hatten, spürten wir unsere Schwingungen im Stehen nach, meist war es eine kreisförmige, vor- oder rückwärts gerichtete Bewegung, die sich dann durch das Aussprechen von verschiedenen Wörtern deutlich veränderte, z.B. durch heftigere und  veränderte Bewegungen (Wort“ Krieg“) oder auch durch ein gleichmäßiges, ruhiges Pendeln (Wort „Frieden“).

Der Körper gibt somit ein unmittelbares Feedback.

Durch die kinesiologischen Muskeltest können Blockaden aufgespürt werden, da alles, was wir erleben im Nervensystem gespeichert ist und ohne den Umweg von Verstand sofort sichtbar gemacht wird, was wir auch durch verschiedene Selbsttests erfahren durften (Arme oder Finger haben keine Widerstandskraft bei negativen Gedanken).

Es gibt in der Kinesiologie verschiedene Techniken, z.B. kann eine Einhandrute verwendet werden, die sehr klare negative oder positive Reaktionen anzeigen kann.

Eine klassische Methode, die oft bei Tieren angewendet wird, ist die Zuhilfenahme einer Mittlerperson, die z.B.  mit einer Hand den Huf hält und dabei den anderen Arm austreckt oder eben die Hand auf den Rücken des Pferdes legt, (es muss nicht der Problempunkt sein) eine Frage stellt und erspürt, wie der Körper des Menschen sich dabei verhält.

Durch Kinesiologie kann die Entscheidung erleichtert werden, ob man , wenn überhaupt, einen Tierarzt benötigt oder doch lieber einen Ostheopathen hinzuzieht sollte. Sie gibt Hilfestellung bei Problemen mit dem Sattel oder der Trense usw.

Wir danken Birgit Straka für den sehr informativen Abend.

 

 

Linda Kohanov im Barockreitzentrum

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Zwei sehr intensive und interessante Seminarwochen mit Linda Kohanov – der Begründerin von Eponaquest und Autorin von “Das Tao des Equus” sind zu Ende gegangen.  Nach einem 3-stündigen Vortrag, in dem es um den Umgang mit schwierigen Situationen  und Auseinandersetzungen ging, den uns Linda am Beispiel ihres aggressiven Araberhengstes nahe brachte, folgte das 3-Tagesseminar unter dem Titel „Die Macht hinter der Gewaltlosigkeit“ und der 5-tägige Trainerworkshop „Die Macht der Herde“.

Zu beiden Seminaren waren Teilnehmer aus Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern wie Frankreich, Holland, Belgien, England, Irland, Italien und der Schweiz angereist um etwas über Team-Management und Gruppendynamik zu lernen.

Für Reiter geben die Gruppenkonzepte sehr interessante neue Möglichkeiten für den Umgang mit dem Pferd, da ja das Pferd/Reiterpaar gewissermaßen auch eine Kleingruppe aus Reiter und Pferd bzw. eine Miniherde darstellt. Das Beobachten der Pferde selbst, allein und in der Herde, half umgekehrt den Teilnehmern, immer mehr selbst zum Pferd zu werden und sicherer auch mit schwierigen oder jungen Pferden umgehen zu können.

Für Führungskräfte ist der Umgang mit Pferden ein wertvolles Werkzeug, um ihre Wirkung auf die Mitarbeiter und die Situation im Team besser einschätzen und verbessern zu lernen und auch in scheinbar ausweglosen Situationen die Nerven zu behalten.

Linda lebt in Arizona/USA und wird vor ihrer Rückreise noch in Frankreich und England Vorträge und Seminare halten.

 

Kolloquium Equinum am 03.09.2014 mit Katja Spangenberg, Feldenkrais-Trainerin

P1040199Über 40 gutgelaunte Gäste konnten wir am vergangenen Mittwoch im Barockreitzentrum begrüßen. Eng drängten wir uns auf die Stühle und erfuhren sehr viel Wissenswertes über die die allseits beliebte Feldenkrais-Methode. So lies uns Katja Spangenberg praktische Übungen auf dem Stuhl machen und wir konnten nur erahnen, wo es sonst noch so zwickt. Interessant war neben der körperlichen Erfahrung die Erkenntnis, dass es wohl doch viele Menschen gibt, die kein gutes Körperbewusstsein besitzen und sich deshalb auch beim Reiten sehr schwer tun können, da sie ihre Blockaden an das Pferd weitergeben. Dies gilt es sich bewusst zu machen und aufzulösen.

Im praktischen Teil konnten die Zuschauer von der Tribüne aus verfolgen und beurteilen, wie eine Reiterin, die noch nie auf Nevada saß, sich in ihrem Sitz zunehmend mit Hilfe von Katja Spangenberg wohlfühlte und sich losließ.

 

Horse & Spiritfestival am 23. + 24.8.2014

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Am 23. Und 24. August fand zum zweiten Mal das Horse & Spirit Festival „Neue Wege für Mensch und Pferd“ statt. 15 Trainer der verschiedensten Disziplinen stellten ihre Arbeit den ca. 100 Besuchern vor. Themen waren unter anderem: Reiten im Bewusstsein des Pferdes, Horse Dancing, Coaching mit Pferden, Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden, Natural Horsemanship, sowie ein Vortrag über Pegasus und Einhörner. Am Samstagabend wurde ein schamanisches Feuerritual auf dem Hof zelebriert. Die Gäste reisten aus allen Teilen Deutschlands an und genossen lehrreiche Workshops, sowie den lebhaften Austausch.

 

Hochzeit im Barockreitzentrum

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Ein ganz besonderer Anlass zum in die Kostüme schlüpfen ergab sich am 15.8.2014, als ein junges Brautpaar das Showteam des Barockreitzentrums am Nachmittag buchte und wir ihnen einen kleinen Auszug aus unserem Programm zeigen konnten. Auf diesem Weg alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

 

Das Barockreitzentrum unterwegs

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Die vergangene Woche war für das Juniorenshowteam und ein Teil der Quadrille wieder recht aufregend. Zuerst wurden wir von Annette Stevenson von der Reitacademie in Oberdertingen anlässlich des internationalen Springturniers zum Showabend des Reitvereins Oberdertingen e.V. am Samstag Abend eingeladen, in dem wir 4 Minis am langen Zügel präsentierten.

 

Kinderferientage am 05.08.2014

 

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17 Kinder haben uns am vergangenen Mittwoch für einen halben Tag im Barockreitzentrum besucht und ein kleines bisschen Stall Luft geschnuppert.

Es war schön, zu sehen, wie natürlich die Kinder mit unseren Miniponys umgegangen sind, obwohl viele von ihnen vorher noch nie in Berührung mit Pferden oder Ponys gekommen waren.

Nach dem Putzen und Einflechten der Ponys unternahmen wir alle einen Spaziergang durch den Wald, der auch Franzi und Bea, den beiden Jack Russell Terrier sehr viel Spaß gemacht hat.

Seit 2012 gestalten wir mit den Kindern, die zu den Kinderferientagen zu uns kommen, immer ein Mosaikpferdchen auf der Silowand am Aufgang zur Reithalle. Inzwischen zieren 3 ganz unterschiedliche Pferde die Betonwand, wobei das diesjährige Pferd in weißem Carrara Marmor eindeutig das Schönste ist.

Nach der anstrengenden Arbeit mit Kreide, Kleber und Marmorsteinchen gab es Snacks und Getränke, gefolgt von einem Quiz, das die Mädels unseres Juniorenshowteams, die die ganze Veranstaltung aktiv unterstützt haben, durchgeführt haben, denn obwohl es ja ganz eindeutig ein Ferientag sein sollte, wollten wir trotzdem ein kleines bisschen Wissen rund ums Pferd vermitteln.

Wir hoffen, dass wir den Kindern einen Zugang zu unseren Tieren vermitteln konnten und dass sie genauso viel Spaß hatten wie das ganze Team vom Barockreitzentrum.

Herzlichen Dank an die freiwilligen Helfer v.a.  dem Juniorenshowteam und Helmtrud Kienle, sowie den übrigen Mitarbeitern des Barockreitzentrums.

 

SchlossHoffestspiele 2014

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Das Kuratorium der Stadt Heimsheim hatte uns eingeladen, bei den diesjährigen SchlossHoffestspielen mit unseren Friesen mitzumachen und die gräfliche Kutsche zu begleiten. Wir hatten alle viel Spaß und haben dieses außergewöhliche Event sehr genossen.

Geritten sind: Gabi Reinhold auf Baron, Ulrike Störzbach auf Maxim, Lorena Koch auf Maxim, Heike Sautter auf JayJay, Ute Matos auf Anton, Nicole Behrens auf Henni und Anke Scholl auf Lucy.

 

Sommerfest “Die Zeitreise”

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Film unter https://www.youtube.com/watch?v=s8J6fZE4Xjc

Nach 2 Tagen Zeitreise mit jeder Menge Rittern, Edelleuten, Gauklern, Handwerksleuten und barocken Damen fällt es schwer, die Zeitreise bis ins 21.Jahrhundert  zu erweitern und sich wieder dem ganz normalen Alltag zu widmen.

Marktvogt Manfred Walter von den Schleglern e.V. und Elke Wedig, Inhaberin des Barockreitzentrums und 1.Vorsitzende von Levade e.V. eröffneten am Samstagvormittag gemeinsam den Markt. Über die Begrüßungsansprache und den Besuch von Bürgermeister Jürgen Troll haben wir uns sehr gefreut. Schön war auch, dass Frau Marx vom Landwirtschaftsamt Pforzheim wieder zu Gast bei uns war. Die Veranstaltung war, da das Barockreitzentrum ein landwirtschaftlicher Betrieb mit 30ha Grünlandbewirtschaftung ist,  auch eine Veranstaltung der gläsernen Produktion, einer Landesaktion, die seit 1991 bundesweit stattfindet, um die Leistungen der Landwirtschaft einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Nachdem der Samstag eher kühl und regnerisch begann und sich erst am Nachmittag ein kleines bisschen Sonne zeigte, war, nachdem Pfarrer Bentele in dem vom Gospelchor Heimsheim umrahmten katholischen Gottesdienst um gutes Wetter gebetet hatte, der Sonntag strahlend schön und heiß, was sich auch an der Besucherzahl zeigte, die sich überall auf der Anlage tummelte und sehr interessiert an den barocken und mittelalterlichen Vorführungen war. Die Damen hatten wunderschöne Gewänder und die Ritter und Knappen mit ihren Morgensternen und Streitäxten waren teilweise schon zum Fürchten- Trotzdem waren die Schwert- und Stockkämpfe der Ritter bestens besucht. Die Zuschauer vertrauten sicher auf die Treffsicherheit der Kämpfenden. Auch die Tänze aus verschiedenen Epochen und die Theatereinlagen kamen sehr gut beim Publikum an.

Für alle pferdebegeisterten Zuschauer war die barocke Quadrille des Barockreitzentrums, die aus 10 Reiterinnen und Pferden bestand, natürlich ein absoluter Höhepunkt des Schauprogramms. In ihren hübschen barocken Kleidern und den weißen Perücken versetzten sie die Zuschauer in die Zeit des 17./18.Jahrhunderts zurück. Gleich im Anschluss, zeigte das Juniorenshow-Team des Barockreitzentrums ein Sulky Pas de Deux mit 2 Minishetties, die in eine barocke Quadrille am langen Zügel mit 6 Minishetties überging, gefolgt von einer Vorführung zirzensischer Lektionen wie Steigen, Liegen oder Kompliment von einem PRE-Wallach, einem Mini-Esel und einem American Miniature Hengst, sowie dem jüngsten Nachwuchs des Junioren-Showteams.

Das Ringstechen und die Kämpfe der Ritter der Reitschule Popp aus Mönsheim sind vielen bekannt und man muss sich nach einem spannenden Kampf weiterhin fragen, ob König Martinus gegen das Böse siegen kann. Im Barockreitzentrum waren die wilden Ritter natürlich ein ganz besonderes Highlight und selbst unsere Pferde verfolgten das Ritterturnier auf ihren Paddocks gespannt.

Das Lagerleben mit vielen, teilweise sehr aufwändig gestalteten Zelten und voller Einrichtung gaben einen Einblick in das Leben früherer Zeiten. Es wurden viele kuriose Waren feilgeboten. Wer noch kein mittelalterliches Trinkhorn besaß, konnte das, genau wie die dazu passende Gewandung bis hin zur Gürteltasche und dem Kopfputz sicher finden. Die Handwerksleute zeigten auch gerne ihre Künste und luden zum Mitmachen ein.

Die Kinder freuten sich, wie jedes Jahr auf das Minipony-Reiten. Ein ganz besonderes Highlight war das Konzert mit der Irish Folk Band Tales of Nebelhym und die anschließende Feuershow.

Tagsüber sorgte die Skaldengruppe Vindsklang aus Heidelberg für Kurzweil. .

Insgesamt waren es 2 sehr turbulente, bunte Tage mit vielen schönen Erlebnissen, neuen Freundschaften und Kooperationen für das kommende Jahr. Wir danken ganz herzlich allen Helfern und Sponsoren, sowie allen Aktiven für Ihren Einsatz und ihre Unterstützung. Es war schön, zu sehen, mit welcher Freude und welchem Engagement ganz verschiedene Gruppen und Altersklassen zusammenhalfen, so ein großes Fest möglich zu machen.

 

Kolloquium Equinum am 02.07.2014 mit Melissa Simms

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUm die Grundlagen der klassischen Dressur, vorwärts abwärts mit der Erhaltung von Takt und Anlehnung ging es in unserem Sondertermin von Kolloquium Equinum am vergangenen Mittwoch, bei dem uns Melissa Simms, die in USA lebende Meisterschülerin Egon v. Neindorffs die Wichtigkeit korrekten vorwärts abwärts Reitens für die Gesunderhaltung der Pferde erklärte.

Es leuchtet ein, dass es für ein Pferd, das seine ersten Lebensjahre auf der Weide mit dem Kopf im Gras und ohne Reitergewicht verbracht hat , eine einschneidende Veränderung darstellt, plötzlich mit erhobenem Kopf einen Reiter tragen zu müssen. Daher ist es so wichtig, dass das Pferd in der Remontenzeit, die in den Kavallerieschulen bis zum 7. Lebensjahr gingen, vorwärts abwärts in Anlehnung geritten wird. Die Kavalleriepferde kamen als Remonten auch nicht zum Einsatz und wurden nicht im Mitteltrab gearbeitet um die Kniegelenke zu schonen.

Frau Simms wies auf die Wichtigkeit eines korrekten Sitzes hin und auf das Reiten im für das Pferd richtigen Takt. Auch auf die Nachteile der aus dem französischen Reitsystem kommenden Rollkur wies sie hin.

Im anschließenden praktischen Teil wurden 3 Pferde verschiedener Rassen unter dem Sattel gezeigt: ein PRE mit Martina Riedinger, ein Friese mit Gabi Reinhold und ein polnisches Warmblut mit Ulrike Störzbach. Frau Simms wies v.a. auf die Unterschiede im Exterieur der Pferde hin und auf die damit im Zusammenhang stehenden Probleme, die der Reiter ausgleichen muss. Alle Reiter haben die Verantwortung, es dem Pferd so bequem wie möglich zu machen. Dies ist aber nur möglich, wenn das Pferd in Anlehnung taktmäßig über den Rücken geritten wird.

 

Kolloquium Equinum am 04.06.2014 mit Vera Dewerth, Tierheilpraktikerin 

 

P1000562Um Homöopathie ging es im letzten Vortrag der Reihe Kolloquium Equinum, den die Tierheilpraktikerin Vera Dewerth aus Gechingen am Mittwoch, dem 4.6.14 im Barockreitzentrun hielt.

Nach einer kurzen Einführung ins Thema Homöopathie und die Vorgehensweise Samuel Hahnemanns, der im 18.Jahrhundert die klassische Homöopathie begründet hat, Gleiches mit Gleichem zu heilen, was einen enormen Fortschritt in den Behandlungsmöglichkeiten um 1700 darstellte, als man nur Aderlass, Diäten, Brech- und Abführmittel sowie toxische Substanzen als Medikation kannte und damit in vielen Fällen den Organismus eher schwächte als stärkte.

Frau Dewerth berichtete, wie eine Anamnese und die Sammlung körperlicher, mentaler und emotionaler Symptome bei ihr aussehen kann, erklärte den Unterschied zwischen Akutmitteln und chronischen Mitteln und sagte auch einiges zum schwierigen Thema der Wahl der richtigen Potenz und dem Unterschied zwischen oberflächlich und tiefgreifend wirkenden Mitteln.

Besonders interessant war für die Teilnehmer natürlich Fragen zu ihren eigenen Pferden oder speziellen gesundheitlichen Problemen stellen zu können.

 

Fotoshooting mit Carola Steen für den neuen Katalog der Firma E. A. Mattes, Lammfelle

 

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Am 10.5.2014 fand ein Fotoshooting mit Carola Steen, Fotographin und Autorin, im Barockreitzentrum statt. Wir hatten die Ehre, die Barockkollektion für den neuen Katalog der Firma E. A. Mattes vorstellen zu dürfen und bedanken uns bei Peter Mattes für die großzügige Spende sowie Carola Steen  für die schönen Bilder.

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 Kolloquium Equinum am 07.04.2014 mit Pettra Engeländer, berittene Kampfkunst

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Zunächst einmal stellt man sich unter berittenem Bogenschießen wilde Reitervölker wie die Skythen, die Hunnen oder die Mongolen vor, die grob und ungehobelt sind, und unter Aikido eine moderne japanische Kampfkunst, die der Verteidigung dient, und so ist nur schwer vorstellbar, was dieser Vortrag einem Reiter bringen soll, der friedlich mit seinem Pferd ins Gelände reiten möchte oder womöglich Dressur-oder Springambitionen hat.

Wenn man aber weiß, dass sich auch die klassische Dressur aus der Kriegsreiterei entwickelt hat und sich mit den Reitervölkern beschäftigt, die dem Rhythmus der Herde folgten und weder Zäune, noch Schlaufzügel brauchten um ihre Pferde unter Kontrolle zu halten, wird das Thema interessant.

Pettra Engeländer beschäftigt sich seit über 25 Jahren intensiv mit Kampfkunst, Pferden und Tanz. Sie lebte 3 Jahre lang in einer Jurte und in der Herde mit Pferden. Diese Erfahrung schuf auch eine ganz andere Verbindung zu ihren Pferden.

Man kann sich vorstellen, dass man von Reitervölkern, die Tag und Nacht mit ihren Pferden zusammenlebten, und deren Überleben von der perfekten Harmonie mit ihrem Pferd abhing, sehr wahrscheinlich etwas lernen kann. Die einhändige Zügelführung ist uns bereits aus der Gebrauchsreiterei bekannt, da der Soldat seine Hand zum Kampf und zur Verteidigung brauchte, der Vaquero zum Arbeiten. Beim berittenen Bogenschießen wird das Ganze noch exotischer, da der Bogenschütze beide Hände für Pfeil und Bogen braucht, d.h. die Verbindung zum  Pferd muss so perfekt sein, dass man sie optisch gar nicht mehr braucht. Man strebt eine natürliche Zentrierung an, ist fokussiert im Raum und präsent nach außen. Pferde sind sehr schnell, kräftig und haben eine unwiderstehliche Ausstrahlung. Wenn wir auf ihrer Ebene reagieren wollen, müssen wir bewusst sein, konzentriert und im Gleichgewicht, und emotionslose Klarheit lernen. Wir alle haben Sehnsucht nach Ausstrahlung. Der barocke Mensch war uns in dieser Hinsicht überlegen. Die Wirkung nach außen war zu dieser Zeit sehr wichtig, was sich nicht zuletzt in den prachtvollen Kleidern, der barocken Tafelkunst  oder in der Musik und Architektur widerspiegelte. In unserer hektischen Zeit des Fastfoods und I-Phones und der ständigen Beschallung durch die Medien und dem PC fällt uns Fokussierung auf eine Sache schwer. Die Auseinandersetzung mit dem Pferd bringt uns wieder in Balance.

Wir danken Pettra Engeländer für einen unglaublich spannenden Vortrag und freuen uns, in Kürze Seminare zum Thema Horse Aikido und Berittenes Bogenschießen für Reiter und Nichtreiter anbieten zu können. Info unter www.barockreitzentrum.de oder Tel.07033 466575

 

Kolloquium Equinum am 05.04.2014 mit Steffen Würtz, Sattlermeister aus Haberschlacht

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Am vergangenen Mittwoch war Steffen Würtz, Sattelmeister aus Haberschlacht, bundesweiter Fachobmann, Dozent und Mitglied des Meisterprüfungsausschusses zu Gast bei Levade e.V. und referierte zum Thema „Der passende Sattel-Traum oder Wirklichkeit?“

Herr Würtz ging zunächst auf den Sattelaufbau des englischen und des Westernsattel ein und sprach in diesem Zusammenhang auch die Problematik für die Pferde an, speziell, wenn sie von ihrem Körperbau nicht der Norm entsprechen.

Beim Leipziger Sattelsymposium war Herr Würtz dabei, als unter der Leitung von Prof. Mühling ein Echtpräparat mit gekennzeichneten Nervenbahnen eingesetzt wurde, um den Sattelbauern, die Problempunkte der Pferde zu zeigen Ganz klar kam dabei heraus, dass Sättel, die über den 18.Brustwirbel hinausgehen, bereits beim Aufsteigen ein Riesenproblem für die Pferde darstellen, da die Rückenwirbel nach links gezogen werden. Speziell beim kurzen Pferd tritt das Problem des zu langen Sattels wieder auf. Die in der Freizeitreiterei und der Arbeitsreiterei benutzten Packtaschen stellen ein Problem für die Atmungsrippen des Pferdes dar. Sie sollten unbedingt frei sein.  Es wurde auch darauf hingewiesen, dass der Sitz des Reiters ein Indiz für einen schlecht sitzenden Sattel sein kann. So hat beispielsweise eine zu weite Ortweite einen Spaltsitz zur Folge, eine zu enge Ortweite einen Stuhlsitz.

Baumlossättel und Fellsättel können zeitlich begrenzt bei Problempferden oder jungen Pferden, die aus ihrem ersten Sattel herausgewachsen sind, eingesetzt werden, eine Dauerlösung sind sie nicht.

Auch auf das weit verbreitete, enge Nachgurten der vorderen Strippe, das verhindert, dass sich der Sattel selbst an die optimale Stelle setzt, wurde eingegangen. Ebenso auf Spezialpferderassen wie Spanier, Friesen, Islandpferde und Warmblüter mit extrem kurzem Rücken.

Beim anschließenden Gang in die Stallungen wurde an mehreren Pferden die Theorie am „Objekt“ Pferd gezeigt. Es konnten Fragen gestellt und die Theorie auch physisch erfühlt werden.

Wir danken Herrn Würtz für einen sehr informativen und wichtigen Beitrag zum Wohle der Pferde und mit dem Sattel als Bindeglied zwischen Reiter und Pferd der Verbesserung der Reiterei!

 

 

1. Reitkurs mit Martin Kreuzer, MKA

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Am 15. – 16.3.2014 fand der erste reitweisenübergreifende Reitkurs mit Martin Kreuzer im Barockreitzentrum statt. Eine bunt gemischte Truppe aus neun Teilnehmern samt ihren teilweise sehr jungen, aber auch erfahrenen Pferden und Martin Kreuzer selbst waren sehr gespannt, was uns an diesem Wochenende erwartete. Wir lernten im Theorieunterricht, wie wichtig die Kontrolle von Kopf, Hals, Vorhand und Hinterhand ist und lernten von den alten Meistern, dass schon damals es erkannt wurde, wie wichtig ein “Partner Pferd” ist und wir nicht nur als Beifahrer toleriert werden sollten. Dann ging es in die Halle und mit 10 Pferden hatten wir 2 spannende Tage mit Übungen für das Gleichgewicht wie den “drunking Friesen”, die Hinterhand- und Schulterkontrolle, das Reiten über die Sitzbeinhöcker und vieles mehr.. wir lernten viel, vor allem , dass es  immer wieder lohnt über den Tellerrand hinauszublicken und uns für unser Pferd weiterzubilden.

Der nächste Kurs mit Martin Kreuzer findet am 11. – 12.10.2014 statt.

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Vortrag mit Dr. Gerd Heuschmann am 25.01.2014 in Kooperation mit dem VFD-Deutschland:

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Zum 3.Mal war Dr. Gerd Heuschmann Gast im Barockreitzentrum und referierte zum Thema „Die Anatomie des Pferdes bestimmt seinen Ausbildungsweg“, zu dem der Verein Levade e.V.  in Zusammenarbeit mit dem VFD eingeladen hatte.

Über 100 Teilnehmer folgten der Einladung. Dieses Mal nahm uns Dr. Heuschmann auf eine Reise durch die Kontinente  und durch die Jahrhunderte mit und brachte dadurch in einfachen Worten viel Klarheit in die komplizierte Frage: „Wie bilde ich mein Pferd am besten aus?“

Während es in früheren Jahren relativ wenig Literatur zu diesem Thema gab, werden wir heute durch einen Wust an Informationen überhäuft und oft überfordert.

Heuschmann erklärte auf eindrückliche Art und Weise die Unterschiede der verschiedenen Rassen und Reitstile. Vorallem den Unterschied der Gebrauchsreiterei zur klassischen Dressur. Während das Dressurpferd einen schwingenden Rücken, geschmeidige Gänge und eine weiche Anlehnung haben soll und sich v.a. selbst tragen soll, also über den Rücken laufen soll, kann das von einem Gebrauchspferd natürlich absolut nicht erwartet werden. Umgekehrt kann man aber mit einem Schenkelgänger keine Dressur reiten. Pferde mit weggedrücktem Rücken sind nicht in der Lage, in Anlehnung zu gehen.

So gehört die Westernreiterei zur Impulsreiterei, d.h. es werden weder konstante Anlehnung, noch Schwung erwartet. Dafür müssen die Pferde den ganzen Tag über funktionieren.

Die portugiesische Reiterei, in der es gar keine Reitlehre, sondern lediglich eine Reittradition gibt, die eng mit dem Stierkampf verbunden ist, ist es ganz ähnlich. Die hohe Aufrichtung des Pferdes spiegelt den Stolz der portugiesischen Reiter wider, während dem Cowboy ein tiefer Hals wichtig ist, da er ja schließlich nicht sein eigenes Pferd mit dem Lasso einfangen will.

Dass gutes Reiten eine Frage der Philosophie und der Kultur, nicht der Pferderasse oder der Disziplin ist, zeigte Heuschmann auch eindrücklich durch viele Fotos. Die wichtigste Frage ist also zunächst, wohin will ich mit meinem Pferd? Er wies auch erfreulicherweise darauf hin, dass Reitweisen unabhängig die Psychologie und die Ausgeglichenheit des Reiters für den erfahrenen Reiter eine immer größere Rolle spielt.

Wie kein anderer kann Heuschmann die Zusammenhänge zwischen Pferderücken und Reitfehlern anhand von Bildern und Filmen zeigen, und so wird die trockene Biomechanik plötzlich zu einem spannenden Erlebnis.

Wir freuen uns, dass der Vortrag so viel Interesse und Begeisterung geweckt hat und wünschen uns, dass immer mehr Reiter inspiriert werden, ihre Pferde pferdegerecht auszubilden und zu trainieren. Die Pferde haben es verdient.

 

2013

Feuer & Eis” – barocke Reiterweihnacht 2013

Feuer und Eis hieß das Motto der diesjährigen barocken Reiterweihnacht, die Levade e.V. am vergangenen Sonntag zum 7. Mal im Barockreitzentrum ausgerichtet hat.

Es gab ein zweiteiliges buntes Programm, in dem sich die Reitschülerinnen des Barockreitzentrums mit ihren Friesen, Spaniern, Warm- und Kaltblütern und den Miniponys präsentierten. Der 1.Teil war dem Eis gewidmet und der Plan war, dass es  – nicht nur durch den Glühwein –  immer heißer werden sollte  bis zum krönenden Abschluss der Feuershow „Dance with Fire“.

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Die Eröffnungs-Quadrille “Feuer & Eis”
mi Alena Hasenmaier, Lorena und Leonie
Koch und Christiane Toussaint.

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Alena Hasenmaier

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Ganz im Zeichen der Gegensätze Feuer &
Eis, heiß und kalt, jung und alt, präsen-
tierte Chefin Elke Wedig, das jüngste Pferd
des Barockreitzentrums, die 4jährige
Morena, an der Doppellonge

 

_DSC8174   gefolgt vom ältesten Pferd, dem
31jährigen Württemberger-Wallach Jerry,
der seinen Auftritt sichtlich genoss und
sich sehr aktiv und in Bestform zeigte.

 

 

 

 

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Jessica Föll mit Nevada

 

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Das darauf folgende Schneeflocken Pas de
Trois zeigte “Schneeflocke” Snowflake mit
Elke Wedig und Annick Riedinger

 

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umrahmt von den “Großen”
Nevada mit Jessica Föll
und Chocolate mit Ulrike Störzbach

 

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In der Kaffeepause gab es ein Geigen-Duo
mit Annika Jessen und Lotte Kopp und
unter der Leitung von Beate Hasenmaier
ein beeindruckendes Gitarren-Ensemble
aus Heimsheim, sowie Gesangsstücke, vor-
getragen von Alena Hasenmaier, begleitet
von ihrem Bruder Hannes am E-Piano.

 

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Im “heißen” Teil waren feurige Friesen
unter dem Sattel und am langen Zügel zu
sehen, geritten von Lorena und Leonie Koch
und Annika Jessen am langen Zügel. Die
Pferde zeigten Seitengänge, spanischen
Schritt, Piaffe, Passage und Kompliment.

 

 


_DSC8447Nach dem “lebenden ” Adventskranz, den 4 junge Damen mit roten Gewändern und Kerzen darstellten , gab es einen barocken Tanz mit Ulrike Störzbach und Ute Matos, der von einem Tanz der ganz anderen Art mit zwei Schwarzwälder Füchsen gezeigt wurde, wobei ein Pferd unter dem Sattel ging, das andere vor der Kutsche.

 

 

 

 

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Das Junioren-Show-Team schloss den
reiterlichen Teil in diesem Jahr mit der
großen Quadrille der Kleinen ab, bei denen
die 8 sehr engagierten Miniponys am
langen Zügel zu sehen waren.

 

 

 

 

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Letzter und heißester Höhepunkt der gut
besuchten Veranstaltung war die
Feuershow “Dance with Fire” von Steffi
Fleschutz mit unglaublichen Feuereffekten
in immer wieder anderen Farben und
Formen. Unglaublich!!!
Ganz herzlichen Dank Steffi!
 “Zirkus-Träume” – Sommerfest 2013

 

 

 

_DSC6912Zum 7. Mal feierte Levade e.V. im Barockreitzentrum sein bereits traditionelles Sommerfest, dieses Jahr unter dem Motto „Zirkus-Träume“.

 

 

 

 

_DSC6914IMG_6057_1IMG_5986_1Einige Hundert Besucher folgten der Einladung bei strahlendem Sonnenschein und freuten sich an den bunten Schaubildern, in denen Pferde und Miniponys unter dem Sattel, am langen Zügel, vor der Kutsche und in der Freiheitsdressur gezeigt wurden.

Bei der Begrüßung im Innenhof, bei der ganz im Zeichen des diesjährigen Mottos eine Manege aufgebaut war, erlebten die Zuschauer bereits richtige Zirkusatmosphere mit Ponys, Eseln, Hunden, Pferden und jeder Menge Artisten und Zirkusprinzessinnen. Selbst ein Zebra trabte kurz durch das  bunte Treiben, vorbei an jonglierenden Clowns, Stelzenläufern und Einradfahrerinnen.

Nach der Eröffnungsparade und  der Führung durch die Anlage gab es Horse Dancing mit Elke Wedig und Habanero und eine Eröffnungsquadrille in der Reithalle mit 6 Reiterinnen, die seit April fleißig geübt hatten und ein hervorragendes, fehlerfreies Debut gaben, gefolgt vom Trick mit dem Klick, indem Yvonne Wasserbäch-Mack zeigte, dass nicht nur Hunde mit Klickertraining konditioniert werden können.

 

 

 

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Die bunten Zirkusschaubilder des Junioren-Showteams des Barockreitzentrums waren sicher ein Höhepunkt mit den vielen farbenfrohen Kostümen, den Miniponys, Eselchen, Hunden und Pferden, die alle verschiedene Zirkuslektionen zeigten, wie Kompliment, Liegen, Sitzen, Steigen, auf Podeste steigen und über Wippen laufen.. Besonders lustig war der von Reinhold Sponagel präsentierte Lusitano, Bolero, der es sich zum Sport machte, die bunten Luftballons kaputtzutreten.

Ein weiterer Höhepunkt war das klassisch barocke Pas de Trois zweier Friesen und eines Spaniers, geritten von Ulrike Störzbach, Ute Matos und Elke Wedig, in dem die Zuschauer eine elegante Präsentation klassischer Dressur beobachten konnten, sowie ein weiteres Pas de Trois mit 2 Schimmeln am langen Zügel, der so genannten Königsdisziplin, und einem Friesen unter dem Sattel, sowie ein schwarz weißes Pas de Deux mit Martina Riedinger und Yvonne Wasserbäch-Mack. Interessant war auch die Vorführung des Lusitanos „Bolero“ von Reinhold Sponagel sowie des 8-jährigen Schwarzwälders „Remo“ mit Silvia Sippel am Langen Zügel, wo man sehr deutlich die Arbeit und den Aufbau der Königsdisziplin verfolgen konnte.

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Das Nachmittagsprogramm auf dem großen Sandplatz endete mit einer sehr gelungenen Clownsnummer mit Patric und Annick Riedinger, einer Kür auf Kandare mit Christina Meierhöfer und Jacko und selbstverständlich der großen Abschlussquadrille des Barockreitzentrums, die mit 8 Pferden und Reiterinnen in Zylinder und luftigen Regenbogenkostümen ein farbenprächtiges Abschlussbild boten..

Wir  danken allen Helfern und Helferinnen sowie alle Kuchbäcker/innen, die uns hinter den Kulissen und bei der Durchführung dieses farbenfrohen Events unterstützt haben und ohne die so ein Event nicht durchführbar wäre, der Metzgerei Öttinger aus Möglingen, die das Catering übernommen hatten, den Ausstellern Thomas Benzinger, Silvia Sippel, Kerstin Kabisch, Reinhold Sponagel und Frau Rudolph mit ihren Ständen sowie unseren Sponsoren Reitsport Krämer, Hotel Völter, Allianz Agentur Lange, Albino Congiù, Blumen Kauffman, Autohaus Weeber in Weil der Stadt und Bauunternehmung Hasenmaier.

 

 

 

 

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